Mehr Pflegegeld
Das gesetzliche Pflegegeld ist zum Jahresbeginn 2012 vor allem für die häusliche Pflege durch professionelle Fachkräfte angehoben worden: in der Pflegestufe I um 10 auf 450 Euro, in der Pflegestufe II um 60 auf 1.100 Euro und in der Pflegestufe III um 40 auf 1.550 Euro im Monat. Wer aber pflegebedürftigen Familienangehörigen zuhause morgens zum Beispiel eine große Grundpflege angedeihen und abends vom Pflegedienst noch zu Bett bringen lässt, kommt mit 1.100 Euro der Pflegestufe II in der Regel nicht aus. Die überschießenden Kosten müssen dann privat aufgebracht werden, im Allgemeinen aus einer nicht üppigen Rente. Denn die Wahrscheinlichkeit, zum Pflegefall zu werden, ist im Alter höher als in der Jugend. Doch gesetzliche Renten und Pflegeleistungen lassen sich privat aufstocken, so Holger Nauß von der Honawu Versicherungsmakler GmbH & Co. KG, Pressesprecher des Maklerverbundes CHARTA Börse für Versicherungen AG, in Wuppertal.


